Dipl.-Dolmetscherin und Übersetzerin

Dolmetschen

Dolmetschen ist neben dem Übersetzen eine Form der Sprach- und Kulturmittlung. Als Dolmetschen bezeichnet man die mündliche Übertragung eines gesprochenen Textes von einer Ausgangssprache in die Zielsprache.

Simultandolmetschen

Diese Dolmetschtechnik wird meist bei großen Veranstaltungen wie Konferenzen oder Tagungen verwendet. Der Dolmetscher sitzt mit meist einem Kollegen in einer schalldichten Dolmetscherkabine und überträgt das gesprochene Wort, das er über Kopfhörer vernimmt über ein Mikrofon direkt an die Konferenzteilnehmer, die ebenfalls Kopfhörer tragen. Für diese Form der Verdolmetschung benötigt man sehr viel Konzentration, da die Übertragung des Gesagten in die Zielsprache zeitgleich mit dem Originalbeitrag erfolgt.

Eine Sonderform des Simultandolmetschens ist das Flüsterdolmetschen (auch Chuchotage, von frz. chuchoter für "flüstern"). Hier sitzt der Dolmetscher direkt hinter dem Zuhörer und flüstert ihm die Verdolmetschung direkt ins Ohr. Diese Dolmetschart ist sehr anstrengend und nur zeitlich begrenzt möglich, somit wird sie bei kleineren Veranstaltungen verwendet.

Konsekutivdolmetschen

Hier erfolgt die Verdolmetschung zeitversetzt. Der Dolmetscher notiert während des Vortrags mithilfe einer speziellen Notizentechnik den Inhalt und gibt regelmäßig nach kurzen ca. 10 bis 15-minütigen Abschnitten das Gesagte in der Zielsprache wieder. Diese Dolmetschtechnik wird vorzugsweise bei Interviews, Pressekonferenzen, Tischreden und Empfängen eingesetzt.

Neben diesen beiden Hauptformen des Dolmetschens gibt es noch weitere Dolmetschtechniken wie:

Übersetzen

Übersetzen ist die schriftliche Form der Sprach- und Kulturmittlung. Ein schriftlicher Text wird in schriftlicher Form in die Zielsprache übertragen. Von Romanen über Pressemitteilungen bis hin zu Kochrezepten, kann jede beliebige Textsorte übersetzt werden.